Welche Früherkennungsuntersuchungen gibt es?

Zahnfleischkontrollen und Gewebeuntersuchungen: Erhöhte Druckempfindlichkeit, Rötungen und leichtes Bluten des Zahnfleischs sind bereits deutliche Anzeichen einer Entzündung. Leider werden diese Warnsignale von vielen Patienten häufig unterschätzt. Dabei ist eine unverzügliche Behandlung erforderlich, um größeren Schäden vorzubeugen. Dies macht die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt so wichtig.

Röntgenaufnahmen geben hilfreiche Informationen, wie weit die Parodontitis fortgeschritten ist und ob bereits der Kieferknochen in Mitleidenschaft gezogen ist.

Vermessung der Zahnfleischtaschen:

Mit einer Sonde wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Zwischen Zahn und Zahnfleisch wird an mehreren Stellen jedes Zahnes die Sonde vorsichtig eingeführt. Wir erhalten dadurch ein genaues Bild über die Taschentiefe und die Blutungsneigung des Zahnfleischs.

Molekular-genetische Bakterienuntersuchung:

Die Parodontitis verursachenden Bakterien können durch eine Laboruntersuchung genau analysiert werden. Das Ergebnis erlaubt Rückschlüsse, die eine gezieltere Behandlung ermöglichen.